Mieten senken in Berlin

Wieso sind die Mieten
in Berlin so hoch?

Wieso so hohe Mieten in Berlin?

Für eine intakte Wohnungspolitik gilt normalerweise folgende Faustregel: Mieten dürfen nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens sein. In Berlin steigen aber eben nicht die Löhne, sondern nur Miet- und Wohnungspreise rasant. Ein Missverhältnis mit Folgen.

Wer in Berlin wohnungssuchend ist, hat es schwer. Auf jede freie Wohnung bewerben sich im Durchschnitt 800 Suchende. Tendenz steigend. Ein weiteres Problem: In kaum einer anderen Stadt driften die Zahlen der Durchschnittsgehälter im Verhältnis zu den durchschnittlichen Mietpreisen so weit auseinander wie in Berlin.

Mieten senken – geht das in Berlin?

Steigende Nachfrage, wenig Kapital. Sind das die Gründe, weshalb Berliner Wohnraum für Durchschnittsverdiener kaum noch erschwinglich ist? Um zu verstehen, wie das Berliner Wohndilemma überhaupt entstanden ist, müssen wir in der Zeit rund 20 Jahre zurückgehen. Klaus Wowereits Ausspruch Berlin sei „arm, aber sexy“ wird zum Leitmotiv der wiedervereinten Metropole. Wohnraum gibt es zu Anfang der Jahrtausendwende noch reichlich. Selbst in den heute teuersten Bezirken der Stadtmitte liegen die Preise bei wenigen hundert Euro im Monat. Berlin kann sich im Grunde jeder leisten. Es wird zum Mekka der internationalen Kulturszene, ein Hotspot für kreative Selbstständige und Freischaffende auf der Suche nach freien Gestaltungsräumen. Genau das bietet die Stadt – die allerdings schwer verschuldet ist.

Deshalb sind die Mieten in Berlin so hoch

2002 wird Thilo Sarrazin Senator für Finanzen unter der Regierung Wowereit. Um die enormen Staatsschulden zu tilgen, werden 200.000 Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften verkauft. Fröhlich verkündet der Senat Erlöse von 400 Millionen Euro. Und die Käufer? Vornehmlich US-amerikanische börsennotierte Unternehmen mit extrem hohen Gewinnvorgaben.

Unter den ausländischen Investoren spricht sich „Berlins Ausverkauf“ schnell herum. Das lukrative Geschäft lockt auch Spekulanten an, und ihre Rechnungen gehen leider auf. Die eben noch moderaten Mieten, Wohnungs- und Grundstückspreise steigen unaufhaltsam. Vergleiche mit London, New York und Paris werden gezogen. Eine erste Welle der Wohnungsnot entsteht für die untere Mittelschicht. Der Berliner Senat versucht zu kompensieren: Mit 40 Millionen jährlich für mehr erschwinglichen Wohnungsraum. Nach zehn Jahren Laufzeit diffamiert sich der einstige Super-Deal von 400 Millionen Euro Erlös für die Stadt Berlin selbst zu einer ziemlichen Milchmädchenrechnung – mit weitreichenden Folgen.

Mieten senken – so funktioniert es

Eine Dekade später gesteht die Politik Fehler der vorangegangenen Regierung ein, versucht Lösungen zu finden. Statt auf smarte Immobilienwirtschaft zu setzen, greifen die Verantwortlichen zu einem vermeintlichen Rettungsanker: Bürokratie. In dieser Zeit steigt die Zahl an neuen Bauvorschriften von 5.000 auf 20.000! In Folge explodieren die Baukosten, immer mehr deutsche Bauunternehmer lassen von Berlin ab. Dagegen stören sich ausländische Investoren am im internationalen Vergleich verhältnismäßig gering überteuerten Berliner Wohnungsmarkt wenig. In Massen kaufen, entwickeln, sanieren und bauen sie Immobilien neu. Grundstückspreise steigen auf das Fünf- bis Zehnfache. Und Berlin landet plötzlich auf Platz 2 der Investmentskala – gleich hinter London!

Und die Lohnentwicklung für die Bürger der Stadt? Sie verzeichnet in knapp zehn Jahren einen leichten Anstieg von maximal 5 Prozent. Kann es da überhaupt noch einen Ausweg aus dem Wohnungs-Dilemma geben?

Der erfolgreiche Immobilienmanager Hamid Djadda setzt sich seit Jahrzehnten für erschwinglichen Wohnraum ein. Er ist der Frage – was ist die sinnvolle Alternative zu Mietpreisebremse und Co.? – intensiv nachgegangen und bietet smarte Lösungen ohne bürokratischen Rattenschwanz für Berlins Kleingewerbe und die Bewohner genauso für Politik und Immobilienwirtschaft an.

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Immobilienmanager Hamid Djadda. Denn: Zerstören wir den Charme der Kieze,
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