Hohe Mieten

Berlin – die Stadt mit den
höchsten Mieten der Welt?

Berlin – die Stadt mit den höchsten Mieten der Welt?

Im internationalen Vergleich der teuersten Städte der Welt liegt Berlin weit hinter Platz 1: Hongkong. Dennoch – wer in der deutschen Hauptstadt arbeitet und nicht zu den Besserverdienern zählt, wird große Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche haben. Denn in Relation zu den Durchschnittseinkommen der Stadt gesehen zählen Berliner Mietpreise tatsächlich zu den höchsten Mieten der Welt.

Berlin war schon immer eine „Mieterstadt“. Das findet seinen Ursprung in der Gründerzeit: Ein gewaltiger Baumboom ab Mitte bis Ende 19. Jahrhunderts. In diesen Dekaden wurde Berlin mit den typischen Mietskasernen, die bis heute vielerorts das urbane Bild der Kieze prägen, regelrecht übersäht. Wenn die Stadt 1871 noch 800.000 Einwohner zählte, waren es knapp 30 Jahre später bereits zwei Millionen. Wohnraum blieb dennoch knapp, und die Mietpreise standen im ungesunden Verhältnis zu den Löhnen der damaligen Zeit. Das kennen wir bis heute.

2021 wohnen noch immer 85 Prozent der Berlin Einwohner zur Miete. Die meisten von ihnen leiden unter den hohen und immer weiter wachsenden Mietpreisen. Was ist da eigentlich wieder schiefgelaufen?

Mieten senken in Berlin

Die weltweit höchsten Mietpreise in den Zentren von London, New York oder Paris für eine durchschnittliche Drei-Zimmer-Wohnung liegen bei bis zu 3.700 US-Dollar. Durchschnittswerte, die wir in Berlin zum Glück noch nicht haben – dennoch ist Wohnen in Berlin so teuer wie in sonst kaum einer anderen Stadt der Welt.

Zum Artikel: Wieso sind die Mieten in Berlin so hoch?

Wohnraum in der Hauptstadt – kaum noch erschwinglich

Wer im Monat 10.000 Euro verdient, kann sich problemlos eine Miete von 2.500 Euro leisten. Finanzielle Probleme treten erst dann auf, wenn die Miete anteilig mehr als 30 Prozent vom Nettoeinkommen übersteigt. Und genau daran erkrankt derzeit Berlin.

Berlin – zu teuer, um zu wohnen?

Wenn selbst auch im nationalen Vergleich Berlin nach München, Frankfurt am Main, Stuttgart und Hamburg nur den fünften Platz der teuersten Städte in Deutschland belegt, werden auch dabei nur die reinen Mietpreise berücksichtigt – nicht wie sie im Verhältnis zu den Durchschnittseinkommen stehen. Das verzerrt das Bild zu Ungunsten der Berliner Bürger stark.

Mieten statt Eigentum – in Berlin kaum machbar

Und der Traum einer eigenen Wohnung? Schwierig, auch und gerade wegen der zu hohen Mieten. Denn Reserven, die das Ansparen für Wohneigentum ermöglichen könnten, schwinden mit jedem Monat, wenn die Miete 40 bis 50 Prozent des Einkommens ausmacht. Hinzukommen die explodierenden Preise für Eigentum in Berlin. Dahinter stehen meist ausländische Investoren. Im internationalen Vergleich steht Berlin auf Platz 2 der Investmentskala – gleich hinter London!

Das Berliner Wohn-Dilemma

Davon betroffen sind fast alle Gesellschaftsschichten. Eigentum in Berlin ist selbst für die obere Mittelschicht kaum noch realisierbar. Noch viel schlimmer trifft es die Geringverdiener. Nehmen wir als Beispiel eine ausgebildete/r Krankenpfleger/in. Das Bruttogehalt liegt hier zwischen 1.700 und 2.200 Euro. In der Steuerklasse 1 verbleiben netto etwas mehr als 1.200 Euro. Für eine gesunde Lebensqualität dürfte die Warmmiete nicht die 360 Euro im Monat übersteigen. Absurd bei der Lage des Berliner Wohnungsmarktes. Selbst wenn die fatalen 50 Prozent des Nettoeinkommens aufgewendet würden, liefe das auf eine Warmmiete von 600 Euro hinaus. Auch das in Berlin zu finden ist derzeit so gut wie unmöglich.

Der erfolgreiche Immobilienmanager Hamid Djadda setzt sich seit Jahrzehnten für erschwinglichen Wohnraum ein. Er ist der Frage – was ist die sinnvolle Alternative zu Mietpreisebremse und Co.? – intensiv nachgegangen und bietet smarte Lösungen ohne bürokratischen Rattenschwanz für Berlins Kleingewerbe und die Bewohner genauso für Politik und Immobilienwirtschaft an.

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erklärt warum wir hohe Mieten ein für alle Mal abschaffen müssen. Und wie das geht.

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Dauerhaft bezahlbare Mieten. Einfach machen. Das ist die Forderung von
Immobilienmanager Hamid Djadda. Denn: Zerstören wir den Charme der Kieze,
machen wir irgendwann auch Berlin kaputt. Und damit auch das eigene Investment.
Filigran und schonungslos legt Djadda Mechanismen, Player und Interessen der
Wohnungswirtschaft in Berlin offen. Und zeigt abseits von Mietendeckel,
Mietpreisbremse und Co. konkrete Maßnahmen auf, mit denen Mieten dauerhaft
niedrig bleiben können.

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